Stationen

 

Auf unseren beiden gerontopsychiatrischen Stationen, Marien-Station und Hildegardis-Station, werden Patienten mit allen psychischen Erkrankungen im Alter behandelt. Schwerpunktbehandlungen umfassen zum Beispiel folgende Krankheitsbilder:

  • Depressionen und Angststörungen 
  • Demenzen und unklare Gedächtnisstörungen 
  • Belastungs- und Trauerreaktionen 
  • delirante Zustandsbilder 
  • Psychosen und psychoaffektive Störungen 
  • Suchterkrankungen 
  • Schlafstörungen 
  • M. Parkinson und andere Bewegungsstörungen 
  • Epilepsien und andere Anfallsleiden 
  • akute und chronische Schmerzsyndrome 
  • unklare neuropsychiatrische Krankheitsbilder

 

Vollstationäre Behandlung

Die vollstationäre Behandlung dient der Durchführung diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen in Krisensituationen oder wenn eine ambulante oder teilstationäre Behandlung nicht ausreicht. Sie findet in einer Umgebung statt, die speziell für ältere Menschen eingerichtet ist. Aufgenommen und behandelt werden Patienten etwa ab dem 60. Lebensjahr. Die Verbindung von psychotherapeutisch-psychiatrischer und neurologisch-internistischer Behandlung bietet dabei ein individuelles und umfassendes Behandlungskonzept. Grundsätzlich beziehen wir die Angehörigen auf Wunsch eng in die Behandlungs- und Versorgungsplanung ein.

 

Diagnostik und Therapie

Das Untersuchungsspektrum umfasst alle Maßnahmen zur differenzierten neurologisch-psychiatrischen Diagnostik wie zum Beispiel Laboruntersuchungen, EEG (Gehirnstrommessung), CCT (Computertomografie des Gehirns), MRT (Magnetresonanztomografie), elektrophysiologische Verfahren und Ultraschalluntersuchungen der hirnversorgenden Gefäße.

Die ergänzende neuropsychologische Diagnostik kann darüber hinaus qualitative und quantitative Störungen der Hirnleistungsfähigkeit und der Persönlichkeitsentwicklung erfassen.

Ziel der Behandlung ist einerseits die Diagnose bislang unklarer Störungsbilder, andererseits die frühzeitige und differenzierte Therapie. Die umfassende Begleitung der Betroffenen und die engmaschige Einbindung der Angehörigen bereiten eine optimale Betreuung und Versorgung der Patienten in ihrem weiteren Lebensumfeld vor. Der Übergang von der stationären in die ambulante Behandlung kann durch eine ergänzende tagesklinische Behandlung vorbereitet werden. Durch eine komplexe Diagnostik wollen wir Erkrankungen erkennen, Verhalten verstehen und eine gezielte Behandlung einleiten.

Das Therapieprogramm umfasst unter anderem tägliche Einzel- oder Gruppenvisiten, morgendliche Patientenrunden, Ergotherapie, Bewegungstherapie und Krankengymnastik, Musiktherapie, Entspannungsgruppen, Arbeitstherapie, Spaziergänge und begleitete Ausflüge. Medikamente werden differenziert eingesetzt. Neben der psychischen Erkrankung mitunter bestehende internistische Erkrankungen werden mitbehandelt. Schulungen für Patienten und Angehörige zum Umgang mit der Krankheit (Psychoedukation) runden das Angebotsspektrum ab.

Auf den beiden Stationen arbeiten Kranken- und Altenpflegekräfte, Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Ergo- und Physiotherapeuten sowie Musiktherapeuten als multiprofessionelles Team zusammen.

Ärztlicher Direktor und Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. med. Dipl.-Kfm.
Michael Paulzen
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Sekretariat

Cornelia Schmitz
Tel.: (0241) 47701-15131
Fax: (0241) 47701-15132
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Stationen

Marien-Station
Tel.: (0241) 47701-15440

Hildegardis-Station
Tel.: (0241) 47701-15444

Weitere Infos

Hier erhalten Sie das Faltblatt zu unserem Gerontopsychiatrischen Angebot: Leitet Herunterladen der Datei einFaltblatt